wäd werksärztlicher dienst wetzlar e.V.

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Raucherentwöhnung

Folgen
In Deutschland wurden im Jahr 2000 ungefähr 20 Milliarden Euro für Tabakwaren ausgegeben.
Es wird geschätzt, dass tabakbezogene Erkrankungen jährlich 17-18 Milliarden Euro kosten. Es ist davon auszugehen, dass rund 110000 Todesfälle in Deutschland auf das Rauchen zurückgehen, daher macht es Sinn, alle Maßnahmen zu unternehmen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Wie
Für die Raucherentwöhnung stehen nicht medikamentöse als auch medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung.
Um das Rauchen zu beenden ist, die Motivation zum Rauchverzicht Grundvoraussetzung.
Hilfreich ist die ärztliche Beratung. Es ist sinnvoll, über bisherige Versuche des Tabakverzichts zu reden, um geeignete Strategien zu entwickeln. Neben der notwendigen Motivation kann die Tabakentwöhnung beispielsweise mit Nikotinersatzpräparaten, wie Nikotinpflaster oder Kaugummi, über 2-3 Monate unterstützt werden.
Auch eine Akupunkturbehandlung ist als Hilfe für den Nikotinentzug anzusehen. Eine medikamentöse Möglichkeit zur Raucherentwöhnung ist die Einnahme des Medikamentes „Zyban“(Bupropin).

Positive Aspekte
Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, hat bereits nach kurzer Zeit deutlich positive gesundheitliche Aspekte.
So kommt es innerhalb von Minuten und Stunden zu einer Besserung der Durchblutung sowohl der Arme und Beine als auch der Haut.

Bereits nach 24 Stunden zu einem Rückgang des Herzinfarktrisikos.
Nach Stunden bis Tagen kommt es zu einer Verbesserung des Geschmack- und Geruchsinns. Nach Monaten und Jahren kommt es zu einem Rückgang des Risikos Herzkranzgefäßverengungen und zum Freiwerden der Atemwege. Nach ca 10 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko eines Exrauchers ungefähr gleich wie bei einem Nichtraucher.
Falls Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, können Sie gern mit mir Kontakt aufnehmen.

Dr. Wolfgang Bunk
Arzt für Arbeitsmedizin/
Chirotherapie/umweltmedizin/Sportmedizin